MARGINALIEN

BLÄTTER  DER PIRCKHEIMER-GESELLSCHAFT

Januar   1957

 


 

DIE AUFGABE DER „MARGINALIEN"

Ein neues Lebenszeugnis der Pirckheimer-Gesellschaft tritt hervor: Die Marginalien. Sie sollen die Mitglieder zusammenführen; durch sie sollen sie sich näher kennenlernen und erfahren, was in der Deutschen Demo­kratischen Republik und anderswo in der Bibliophilie vor sich geht. Zu­nächst jedoch sind die Mitteilungsblätter ein bescheidener Anfang. Viermal im Jahr werden sie erscheinen und der Umfang der einzelnen Hefte wird nur gering sein. Doch dabei soll es nicht für alle Zeit bleiben. Wir bitten alle Mitglieder, an der Gestaltung der Zeitschrift mitzuarbeiten. Geben Sie uns Nachricht von verborgenen bibliophilen Schätzen in öffentlichen und privaten Bibliotheken, berichten Sie uns über das Schicksal kostbarer Werke, schreiben Sie über Ihr Sammelgebiet! Aber nicht nur das. Die Pirckheimer-Gesellschaft soll nicht nur ein Zusammenschluß von Menschen mit gleicher Liebhaberei sein; sie will auch der Erweiterung der Bücher­sammlungen ihrer Mitglieder dienen. Vielleicht teilen Sie uns Ihre Desiderata mit und die Werke, die Sie dagegen vertauschen wollen. Die Mitteilungsblätter werden Ihre Wünsche und Angebote bekannt machen und Ihnen helfen, Ihr Sammelgebiet abzurunden.

Die Pirckheimer-Gesellschaft will keineswegs nur der Bibliophilie in der Deutschen Demokratischen Republik neuen Auftrieb geben, sie interessiert sich auch für die bibliophilen Bestrebungen im befreundeten Ausland; auch hierüber werden die Mitteilungsblätter von Zeit zu Zeit berichten. Helfen Sie uns dabei, nutzen Sie Ihre persönlichen Beziehungen und über­mitteln Sie uns, was Sie davon in Erfahrung gebracht haben. So werden Sie selbst dazu beitragen, den Inhalt der Marginalien interessant und vielseitig zu gestalten.

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